| Ein neuer und unverwechselbarer Literaturpreis |
| Kultur |
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Der Übersetzungsraum Rückerts und damit der Raum, aus dem Kandidaten für den ‚Coburger Rückert-Preis’ ausgewählt werden, umfasst die arabische und persische, aber auch die hebräische, koptische und aramäische sowie die indische Literatur und andere kleinere Literaturregionen. Es liegt somit ein erweiterter Orient-Begriff zugrunde, wie er zur Zeit Rückerts in Europa gängig war. Der 'Coburger Rückert-Preis' wird sich den verschiedenen Regionen nacheinander zuwenden, wobei die Jury für jede Region neu zusammengestellt wird. Der ‚Coburger Rückert-Preis’ dient damit der Völkerverständigung und folgt der Erkenntnis, „dass an die Stelle des Drohbildes vom Zusammenprall der Kulturen das Hoffnungsbild kultureller Lerngemeinschaften gesetzt werden muss“ (Wolf Lepenies / Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2006). Er unterscheidet sich durch diesen Grundgedanken und seine kulturpolitischen Merkmale von anderen in Deutschland gestifteten Literaturpreisen.
Der Coburger Rückert-Preis wandert durch die Regionen des Nahen und Mittleren Ostens, aus deren Sprachen der Dichter und Orientalist Friedrich Rückert übersetzte. Nachdem der erste Coburger Rückert-Preis 2008 an einen arabischen Autor, den ägyptischen Romancier Alaa Al-Aswani, verliehen wurde, soll der zweite Coburger Rückert-Preis 2010 an die persische Literatur gehen, die einen besonderen Schwerpunkt in Rückerts dichterischem Schaffen bildete; Rückert übertrug unter anderem die persischen Klassiker Firdausi, Saadi, Rumi und Hafis. Rückerts „Östliche Rosen“ verdanken sich der Inspiration durch Hafis’ Ghaselen.
Essmâ’il Cho’i ist eine herausragende Stimme der zeitgenössischen persischen Dichtung im Exil. Er verbindet in souveräner Weise sozialpolitisches Engagement, philosophisches Nachdenken über das menschliche Dasein, zärtliche Liebeslyrik und eine facettenreiche Bildersprache, die von den schlichtesten Dingen des Alltags bis zu den überraschendsten Metaphern führt. Um die Zensur zu unterlaufen, ersann er bereits in der Zeit der Monarchie eine eigene Symbolsprache, die ihn zu einer der bedeutendsten Gestalten unter den noch lebenden sozialen Symbolisten macht.
Moniru Ravânipurs literarisches Werk gehört in die Kategorie des literarischen „magischen Realismus“. Sie verwebt alltäglich erscheinende Wirklichkeit mit einer magischen Realität, die sie den Legenden und Mythen ihrer Heimat am Persischen Golf entnimmt. Ihre Kurzgeschichten spiegeln den Einbruch moderner Lebensweisen und Technik in die traditionellen Strukturen des ländlichen Irans, die politisch-ideologischen Auseinandersetzungen und den Einfluss des west¬lichen Auslands wider. Ravanipurs Meisterschaft zeigt sich in den überraschenden Perspek¬tiven und eindrucksvollen Frauengestalten, die ihre Geschichten prägen.
Quelle: Stadt Coburg arte.tv |
Sonntag, 05.02.2012
Start: 12.00 Uhr
Treffpunkt: Bushaltestelle Lintert
Forst, Lintertweg
Route: Eselsweg, Wildparkweg, Brückchenweg, Elsterweg und im Bogen zurück
Strecke: ca. 8 km
Dauer: ca. 2 Stunden
Lernen wir unser Zuhause kennen!

Das aktuelle Buch:
Billard um halb zehn
Roman von Heinrich Böll
Das nächste Treffen:
am 10. März 2012,
18:00 bis 22:00 Uhr
DIFA-Raum im Welthaus
An der Schanz 1, 52064 Aachen
Nächste Runde 2012
ab 28.01.2012
Voranmeldung erforderlich
شنبه، ۲۸ ژانویه ۲۰۱۲
ساعت ۱۸:۳۰ تا ۲۱:۳۰
21:30 - 18:30
(DIFAs Büro)
Welthaus
An der Schanz 1
Beginn: 22.11.2011
Jeweils am Dienstag 18:00-19:30Uhr
im DIFA-Raum
An der Schanz 1
52064 Aachen
Alle Termine unter "Mehr Info"
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