
DIFA-Literaturkreis
Das Deutsch-Iranisches Forum Aachen e.V. (DIFA) lädt alle Interessenten, mit oder ohne Migrationshintergrund ein, deutsche Literatur mit sozial-gesellschaftlichem Schwerpunkt zu lesen und darüber gemeinsam zu diskutieren.
Die Bücher werden von den Teilnehmern selbst vorgeschlagen und in der Runde ausgewählt. Diese werden von den Teilnehmern organisiert und zwischen den Terminen gelesen. Über diese wird dann in der Runde gemeinsam diskutiert.
Bisherige Vorschläge, um nur Beispiele zu nennen:
„Andora“ von Max Frisch
„Billard um halb zehn“ von Heinrich Böll
„Die Geschichte eines Deutschen“ von Sebastian Haffner
......
Ab Januar 2012 kommt der Literaturkreise am zweiten Samstag des Monats, alle zwei Monate, von 18 bis 22 Uhr im Vereinsraum im Welthaus (An der Schanz 1, 52064 Aachen) zusammen.
Bei jedem Treffen wird das aktuelle Buch diskutiert und das Buch fürs nächste Treffen ausgewählt.
Um eine bessere Organisation zu gewährleisten wird um Voranmeldung gebeten.
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Nächster Termin: 10. März 2012
Uhrzeit: 18:00-22:00Uhr Ort: DIFA-Raum im Welthaus, An der Schanz 1, 52064 Aachen
Das aktuelle Buch:
Billard um halb Zehn
Roman von Heinrich Böll

An einem Tag im Jahr 1958 kulminiert das Schicksal einer Kölner Familie, ihrer Freunde und Gegner. Der Architekt Heinrich Fähmel feiert seinen achtzigsten Geburtstag. Während der Vorbereitungen zur Geburtstagsfeier drängen Geschehnisse aus der Vergangenheit an die Oberfläche. Unter anderem wird offenbar, dass Heinrich Fähmels Sohn Robert das Hauptwerk seines Vaters, eine Abtei, während des Zweiten Weltkrieges gesprengt hat. Der Enkel Joseph wird nach dem Krieg am Wiederaufbau beteiligt. Die politischen und persönlichen Verstrickungen gipfeln in einem Anschlag: Mutter Fähmel schießt auf einen früher eifrigen Nationalsozialisten, der es auch in der jungen Bundesrepublik zu Ansehen und politischem Einfluss gebracht hat. Der Grundkonflikt, den Böll dabei mit der Symbolik vom »Lamm« und vom »Büffel« thematisiert, ist der Konflikt zwischen den selbständig Denkenden und handelnden Einzelnen und der opportunistischen Mehrheit.
|